Kategorie: Mains

Bärlauch-Pesto

Hallo Hallo!

Der Frühling ist da! Am Morgen beim Aufstehen zwitschern die Vögel, die Sonne blinzelt durchs Fenster und im Garten spriesst und grünt es. Und am Wegrand meiner Joggingstrecke wuchert der Bärlauch. Heute morgen schnappte ich mir eine Tüte und eine Schere und ging Bärlauch pflücken. Warum etwas auf dem Markt oder im Laden kaufen, wenn ich es praktisch vor der Haustüre selber pflücken kann?!

Hier das Rezept für ein leckeres, einfaches und veganes Bärlauch-Pesto.

Du brauchst:

  • 40 g frischer Bärlauch
  • 20 g Pinienkerne
  • 40 g Kürbiskerne
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 10 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Hefeflocken (optional)
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

So geht’s:

  1. Bärlauch gut waschen und trocken schleudern
  2. Den Saft aus der halben Zitrone auspressen
  3. Alle Zutaten mit dem Mörser oder mit dem Mixer zerkleinern.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und optional auch noch Olivenöl hinzufügen.
  5. Ich bewahre das Pesto in einem Glas mit Schraubverschluss im Kühlschrank auf.

Homemade Mezze

Ich liebe Essen aus dem arabischen Raum – ob libanesisch, marokkanisch, türkisch, und und und, ich nehme alles. Und das Beste daran sind die Mezze. Ich mag das sehr, dass man sich diverse kleine Speisen bestellen kann und dann von allem ein bisschen probieren kann. Hier in Zürich gehe ich am liebsten ins libanesische Moudis Bar und Restaurant. Abgesehen davon, dass das Essen super lecker ist, ist auch das Team unkompliziert und nett und die Stimmung und Atmosphäre locker und entspannt. Mein liebstes Gericht dort ist Mujaddara. Der Einfachheit halber (ich kann’s nicht aussprechen!) nennen meine Schwester und ich es einfach „Matsch Matsch“. Mujaddara ist eigentlich ein sehr simples Gericht. Linsen, Reis, Zwiebeln und Gewürze. Trotz seiner Einfachheit liebe ich es. Und was könnte dazu besser schmecken als mein liebstes Gemüse?! Auberginen, im Ofen geröstet und dazu ein Joghurt-Tahini Dil. Yummy!

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Zutaten:

Mujaddara:

  • 3/4 cup braune Linsen
  • 1 cup Vollkornreis (über Nacht eingeweicht)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika
  • Röstzwiebeln nach Bedarf

Ofengeröstete Auberginen:

  • 1 Aubergine
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Zatar (orientalische Gewürzmischung zum Beispiel von hier)
  • Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und Kreuzkümmel zum Abschmecken

Joghurt-Tahini-Dip:

  • 1 Becher Sojajoghurt Natur ohne Zucker
  • 1 EL Tahini
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Dattel- oder Ahornsirup
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

So geht’s:

Mujaddara:
Vollkornreis über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Einweichwasser wegschütten und den Reis abbrausen. Den Reis und die Linsen zusammen in einen Topf geben und mit vier Becher Wasser auffüllen. Das Wasser zum Kochen bringen, dann leicht salzen und die Hitze reduzieren. Den Reis und die Linsen unter gelegentlichem Umrühren zugedeckt bei geringer Hitze köcheln lassen bis das Wasser aufgesogen wurde. Das hat bei mir knapp 40 Minuten gedauert.
In der Zwischenzeit eine Zwiebel kleinschneiden und zur Seite stellen. Wenn die Reis-Linsenmischung gar ist, die kleingehackte Zwiebel in einer Bratpfanne im Olivenöl langsam glasig braten. Dann die Reis-Linsemischung zugeben und alles gut verrühren. Mit Kreuzkümmel, Salz, Paprika und Pfeffer würzen und abschmecken. Zum Servieren in eine Schale umfüllen und mit Röstzwiebeln bestreuen.

Geröstete Auberginen:
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Aubergine gut waschen und in gleichmässig grosse Würfel schneiden. In einer Auflaufform mit Olivenöl beträufeln. Mit Zatar, Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und Kreuzkümmel würzen. Auberginenwürfel gut in der Auflaufform vermengen, so dass die Würfel gleichmässig mit Olivenöl und Gewürzen überzogen sind. Für etwa 30 Minuten im Ofen backen. Zwischendurch Auberginenwürfel wenden.

Joghurt-Tahini-Dip:
Während die Auberginenwürfel im Ofen rösten, kann der Dip angerührt werden. Dazu einfach alle Zutaten gut miteinander verrühren, abschmecken und zum durchziehen und den Kühlschrank stellen bis der Rest fertig ist.

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