Monat: November 2016

Homemade Mezze

Ich liebe Essen aus dem arabischen Raum – ob libanesisch, marokkanisch, türkisch, und und und, ich nehme alles. Und das Beste daran sind die Mezze. Ich mag das sehr, dass man sich diverse kleine Speisen bestellen kann und dann von allem ein bisschen probieren kann. Hier in Zürich gehe ich am liebsten ins libanesische Moudis Bar und Restaurant. Abgesehen davon, dass das Essen super lecker ist, ist auch das Team unkompliziert und nett und die Stimmung und Atmosphäre locker und entspannt. Mein liebstes Gericht dort ist Mujaddara. Der Einfachheit halber (ich kann’s nicht aussprechen!) nennen meine Schwester und ich es einfach „Matsch Matsch“. Mujaddara ist eigentlich ein sehr simples Gericht. Linsen, Reis, Zwiebeln und Gewürze. Trotz seiner Einfachheit liebe ich es. Und was könnte dazu besser schmecken als mein liebstes Gemüse?! Auberginen, im Ofen geröstet und dazu ein Joghurt-Tahini Dil. Yummy!

dsc_2448

dsc_2457

Zutaten:

Mujaddara:

  • 3/4 cup braune Linsen
  • 1 cup Vollkornreis (über Nacht eingeweicht)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika
  • Röstzwiebeln nach Bedarf

Ofengeröstete Auberginen:

  • 1 Aubergine
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Zatar (orientalische Gewürzmischung zum Beispiel von hier)
  • Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und Kreuzkümmel zum Abschmecken

Joghurt-Tahini-Dip:

  • 1 Becher Sojajoghurt Natur ohne Zucker
  • 1 EL Tahini
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Dattel- oder Ahornsirup
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

So geht’s:

Mujaddara:
Vollkornreis über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Einweichwasser wegschütten und den Reis abbrausen. Den Reis und die Linsen zusammen in einen Topf geben und mit vier Becher Wasser auffüllen. Das Wasser zum Kochen bringen, dann leicht salzen und die Hitze reduzieren. Den Reis und die Linsen unter gelegentlichem Umrühren zugedeckt bei geringer Hitze köcheln lassen bis das Wasser aufgesogen wurde. Das hat bei mir knapp 40 Minuten gedauert.
In der Zwischenzeit eine Zwiebel kleinschneiden und zur Seite stellen. Wenn die Reis-Linsenmischung gar ist, die kleingehackte Zwiebel in einer Bratpfanne im Olivenöl langsam glasig braten. Dann die Reis-Linsemischung zugeben und alles gut verrühren. Mit Kreuzkümmel, Salz, Paprika und Pfeffer würzen und abschmecken. Zum Servieren in eine Schale umfüllen und mit Röstzwiebeln bestreuen.

Geröstete Auberginen:
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Aubergine gut waschen und in gleichmässig grosse Würfel schneiden. In einer Auflaufform mit Olivenöl beträufeln. Mit Zatar, Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und Kreuzkümmel würzen. Auberginenwürfel gut in der Auflaufform vermengen, so dass die Würfel gleichmässig mit Olivenöl und Gewürzen überzogen sind. Für etwa 30 Minuten im Ofen backen. Zwischendurch Auberginenwürfel wenden.

Joghurt-Tahini-Dip:
Während die Auberginenwürfel im Ofen rösten, kann der Dip angerührt werden. Dazu einfach alle Zutaten gut miteinander verrühren, abschmecken und zum durchziehen und den Kühlschrank stellen bis der Rest fertig ist.

dsc_2452

Herbstliche Apple Crumble Bars

Heute gibt’s Apple Crumble auf die Hand. Durch die Streusel obendrauf sind sie zwar etwas krümelig, aber durchaus auch unterwegs ohne Gabel und Löffel verzehrbar.
Die Apfelfüllung lässt sich je nach Saison anpassen. Im Sommer machen sich verschiedene Beeren sicher sehr gut. Auch Aprikosen oder Pfirsiche passen sicherlich. Oder wie wär’s jetzt im Herbst mit Birnen anstatt mit Äpfeln. Nehmt, was immer ihr gerade zur Hand habt.

dsc_2433

Zutaten:
für eine Form von 20 x 20 cm

Für den Boden und die Streusel:

  • 150 g feinblättrige Haferflocken
  • 100 g Halbweissmehl
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Margarine
  • 50 g Kokosnussöl

Für die Füllung:

  • 350 g geschälte Apfelwürfel/ Scheiben (etwa 4 Äpfel)
  • 2 EL Quittengelée
  • 4 EL Apfelmus
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Kokosblütenzucker (optional, je nach Süsse der Äpfel)

So geht’s:

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Eine quadratische Springform (20 x 20cm) mit Backpapier auslegen oder einfetten.

In einer grossen Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen. Die Margarine in Flocken sowie das Kokosöl in Raumtemperatur dazugeben. Mit den Händen alles zu einem Teig formen. Die Masse sollte nicht zu krümelig sein und zusammenhalten.
Etwa 2/3 des Teigs auf dem Boden der Springform ausstreichen und gut festdrücken. Den Boden etwa 10-15 Minuten im Ofen backen bis die Ecken eine braune Farbe angenommen haben.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und würfeln. Die übrigen Zutaten der Füllung mit den Apfelwürfeln verrühren.

Die Füllung auf den warmen Boden geben und gleichmässig verteilen. Darauf den restlichen Teig in Streusel gezupft verteilen. Ich habe zusätzlich für den extra Crunch noch eine Handvoll Granola mit Nüssen und Kernen darüber gegeben.

Für weitere 25-30 Minuten im Ofen backen, solange bis die Füllung blubbert und die Streusel goldbraun sind.
Komplett auskühlen lassen und erst dann in Stücke schneiden.
Die Apple Crumble Bars lassen sich gut für 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

dsc_2436

dsc_2440

 

Himbeer Mandel Tarte

Beim Einkaufen ist Mandelmasse in meinem Korb gelandet. Anfangs wusste ich nicht genau, was ich damit machen sollte. Doch irgendwann schwebte mir eine Tarte mit mürben Boden vor. Die Mandelmasse sollte man rausschmecken können und doch sollte das Ganze nicht zu süss und zu schwer werden. Also gab’s dazu süsssaure Himbeeren umgeben von einem Vanilleguss. Perfekt!
img_20161102_202744

img_20161102_202706_1

Zutaten:

Für den Mürbeteig:
150 g Halbweissmehl
1/2 TL Salz
20 g Zucker
70 g Margarine

Für die Füllung:
150 g Mandelmasse
250 g gefrorene Himbeeren (nicht aufgetaut)

Für den Vanilleguss:
25 g Vanillepuddingpulver zum Kochen
30 g Zucker
1 EL Vanilleextrakt
200 ml Mandelmilch

So geht’s:
In einer grossen Schüssel das Mehl mit dem Salz und dem Zucker vermengen. Die Margarine in Flocken dazugeben. Die Zutaten mit 4 EL eiskaltem Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie gehüllt für eine Stunde im Kühlschrank kühl stellen.

In der Zwischenzeit die Tarteform (36 x 13 cm) am Rand einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
Den Mürbeteig rechteckig auswallen und damit die Tarteform auskleiden. Die Mandelmasse darauf verstreichen. Dies geht am besten mit angefeuchteten Fingern, da die Masse sonst überall festklebt.
Anschliessend die Himbeeren darauf verteilen.

Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.

In einer kleinen Schüssel sämtliche Zutaten für den Vanilleguss miteinander verrühren, solange bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben. Den Guss gleichmässig über die Mandelmasse und die Himbeeren giessen.

Die Tarte in den Ofen schieben und 30 – 40 Minuten backen, solange bis der Guss festgeworden ist und der Mürbeteig eine goldbraune Farbe angenommen hat.

img_20161102_202729