Monat: Januar 2017

Zitronen-Joghurtwaffeln

Es ist Sonntag und obwohl es draussen immer noch ziemlich kalt ist, scheint endlich wieder die Sonne. Nach tagelangem dichtem Nebel, hatte ich ein wenig Sonnenschein bitter nötig. Lustigerweise habe ich bei Sonnenschein und blauem Himmel oft Lust auf erfrischende, spritzige Lebensmittel, auch wenn die Temperaturen im Minusbereich liegen.
Wie dem auch sei, es gibt doch nicht viel Schöneres als an einem Sonntag etwas zu backen. Und um das Erfrischende miteinzubeziehen, gab es Zitronen-Joghurtwaffeln.

Zutaten:

  • 70 g Vollkornmehl
  • 150 g Halbweissmehl
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Zitrone: Schalenabrieb sowie den Saft
  • 1 TL Zitronenaroma (optional, sorgt aber für ein noch intensiveres Zitronenaroma)
  • 100 ml Mandelmilch (ein anderer Pflanzendrink geht auch)
  • 100 g Sojajoghurt (ungesüsst)
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • Margarine, (vegane) Butter, Kokosöl zum Einfetten des Waffeleisens

So geht’s:

In einer Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen. Danach alle feuchten Zutaten ohne die Margarine dazugeben und mit einem Löffel zu einem dickflüssigen Teig rühren, solange bis sich alle Klümpchen gelöst haben. Den Teig 10-20 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit das Waffeleisen aufheizen und einfetten. Die Waffeln gemäss Anleitung des Waffeleisens backen. Die fertigen Waffeln bei 100°C im Backofen bis zum Servieren warmhalten.

Ich habe meine Waffeln mit einem Klecks Sojajoghurt und Ahornsirup serviert. Dazu gab es einen Salat aus Kaki und Himbeeren. Lecker!

Banana Bread – oil and refined sugar free

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Als Kind mochte ich keine Bananen. Überhaupt gar nicht! Ich hasste sie und weigerte mich, welche zu essen. Ich behauptete, dass mir sogar vom Geruch von Bananen übel werde. Als ich dann Mitte zwanzig ein halbes Jahr durch Südostasien reiste und es an gewissen entlegenen Orten einfach nur Bananen und Reis zu essen gab, gab ich mich irgendwann geschlagen. Ich wagte mich zuerst nur an die kleinen Bananen, die es bei uns so gut wie nie zu kaufen gibt. Und siehe da, sie schmeckten gar nicht mal so schlecht. Später ass ich auch dir grossen „normalen“ Bananen. Heute gehören sie zu meinem Speisezettel dazu und ich kann mir ein Leben ohne „Nana ice cream“ kaum mehr vorstellen. Manchmal passiert es mir aber doch, dass meine Bananen sehr reif und braun und fleckig werden. Dann mag ich sie auch heute nicht mehr. Aber eigentlich kann mir fast nichts besseres passieren. Denn diese nicht so schön anzuschauenden Bananen eignen sich hervorragend dazu, um Bananenbrot zu backen.

Gammeln bei dir in der Küche auch ein paar überreife Bananen rum? Worauf wartest du noch? An die Töpfe, fertig los! Back dir ein Bananenbrot.

Zutaten:

Feuchte Zutaten:

  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 EL Mandelmus
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 1 EL Apfelessig
  • 1/2 cup Kokosblütenzucker
  • 3/4 cup Pflanzendrink ungesüsst (Reis-, Mandel, Sojadrink etc.)
  • 4 reife Bananen zu Mus zerdrückt

Trockene Zutaten:

  • 1 cup Hafermehl (Haferflocken in der Küchenmaschine zu Mehl gemahlen)
  • 1 cup Buchweizenmehl (gekauft oder selber in der Küchenmaschine gemahlen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Handvoll Schokoladenwürfel (vegan)
  • 1 Handvoll Kakonibs
  • 1 Handvoll Kokosflocken zum Bestreuen (optional)

So geht’s:

Heize deinen Ofen auf 180°C Umluft vor.

Vermische in einer grossen Schüssel alle feuchten Zutaten miteinander. Es macht nichts, wenn noch ein paar Bananenstückchen in der Mischung zu sehen sind.

Gib alle trockenen Zutaten in dieselbe Schüssel, in welcher du bereits die feuchten Zutaten vermischt hast. Die trockenen Zutaten sollten oben auf liegen. Wenn alle trockenen Zutaten in der Schüssel sind, vermenge die feuchten und die trockenen Zutaten zügig miteinander.

Fülle nun den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform. Gebe bei Bedarf die Kokosraspeln oben drüber.

Backe dein Bananenbrot für 40 – 50 Minuten im Ofen. Mache die Stäbchenprobe, um zu sehen, ob dein Bananenbrot schon fertig ist oder nicht. Steche dazu mit einem Holzspiess oder einer Stricknadel in die dickste Stelle des Cakes. Kommt der Spiess sauber wieder raus, ohne dass Teig daran kleben bleibt, dann ist dein Kuchen gar.

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Ich bestreiche mein Bananenbrot gerne mit Tahini. Lecker! Auch Mandelmus oder Erdnussbutter kann man probieren. Mjam.