Schlagwort: Saisonal

Bärlauch-Pesto

Hallo Hallo!

Der Frühling ist da! Am Morgen beim Aufstehen zwitschern die Vögel, die Sonne blinzelt durchs Fenster und im Garten spriesst und grünt es. Und am Wegrand meiner Joggingstrecke wuchert der Bärlauch. Heute morgen schnappte ich mir eine Tüte und eine Schere und ging Bärlauch pflücken. Warum etwas auf dem Markt oder im Laden kaufen, wenn ich es praktisch vor der Haustüre selber pflücken kann?!

Hier das Rezept für ein leckeres, einfaches und veganes Bärlauch-Pesto.

Du brauchst:

  • 40 g frischer Bärlauch
  • 20 g Pinienkerne
  • 40 g Kürbiskerne
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 10 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Hefeflocken (optional)
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

So geht’s:

  1. Bärlauch gut waschen und trocken schleudern
  2. Den Saft aus der halben Zitrone auspressen
  3. Alle Zutaten mit dem Mörser oder mit dem Mixer zerkleinern.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und optional auch noch Olivenöl hinzufügen.
  5. Ich bewahre das Pesto in einem Glas mit Schraubverschluss im Kühlschrank auf.

Apfel-Birnen-Tarte

Long time no see…

Bitte entschuldigt die lange Abwesenheit. Seit dem letzten Post liegen wunderschöne Flitterwochen und auch schon wieder vier sehr beschäftigte Arbeitswochen hinter mir. Und obwohl ich in dieser Zeit natürlich nicht aufs Kochen und Backen verzichtet habe, hatte ich einfach keine Zeit neue Rezepte auszuprobieren, aufzuschreiben und zu fotografieren.


Aber heute habe ich es wieder einmal geschafft. Obwohl wir hier in Zürich die vergangenen Tage wunderschönes, mildes Frühlingswetter hatten, zeigt sich der heutige Samstag grau, trübe und regnerisch. Zeit für Soulfood! Was gibt es schöneres, als wenn die Wohnung mit dem Duft von frisch Gebackenem gefüllt wird?! Da ich gerne regional und saisonal einkaufe und es zur Zeit ausser Äpfel und Birnen kaum frische Schweizer Früchte gibt, entschied ich mich für eine simple Apfel-Birnen-Tarte, welche bei uns auch „Wähe“ genannt wird.

Zutaten:

  • 1 (Bio) Blätterteig, rechteckig ausgewallt, 42 x 26 cm
  • 100 g Mandeln, gemahlen
  • 4 Birnen (Gute Luise)
  • 2 Äpfel (Braeburn)
  • 3 dl Mandelmilch (oder andere pflanzliche Milch
  • 35 g Vanillecrèmepulver zum Kochen (vegan)
  • 30 g Kokosblütenzucker
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Vanille gemahlen
  • 2-3 EL Quittengelée

So geht’s:
Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Währenddessen den Blätterteig auspacken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Blätterteig mit den gemahlenen Mandeln bestreuen. Dabei ringsum ein Rand von etwas 3 cm freilassen.
Äpfel und Birnen waschen, von Kerngehäuse befreien und in Spalten schneiden. Den Blätterteig gleichmässig mit den Apfel- und Birnenspalten belegen. Auch dabei den Rand von 3 cm freilassen.
Den Teigrand ringsum umklappen, so dass der Rand erhöht ist und später den Guss am Auslaufen hindert.
In einer Schüssel die Mandelmilch, Vanillecrèmepulver, Kokosblütenzucker, Ahornsirup und Vanille mit einem Schwingbesen gut verrühren, so dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Den Guss vorsichtig über die Apfel-Birnen-Tarte giessen.
Die Tarte in den vorgeheizten Ofen schieben und für 40 Minuten backen.
Solange die Tarte noch warm ist den Quittengelée vorsichtig mit einem Backpinsel darauf verstreichen.
Auskühlen lassen und geniessen!

Vegane Brunsli

Heute gibt es ein Rezept für ein klassisches Schweizer Weihnachtsguetzli (Guetzli = Keks). Brunsli – schokoladig, nussig, süss und nicht zu trocken. Und meine heutige Variante ist sogar vegan.

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Zutaten:

  • 200g Rohrzucker
  • 100g Puderzucker & etwas mehr zum Auswahlen und Ausstechen
  • 2 EL Weissmehl
  • 1 TL Zimt
  • 200g Mandeln gemahlen
  • 200g Haselnüsse gemahlen
  • 200g dunkle Schokolade gehackt
  • 120ml Aquafaba (Kichererbsenwasser)
  • 1/2 TL Johannisbrotkernmehl

So geht’s:

Ein Glas Kichererbsen abgiessen. Dabei das Kichererbsenwasser auffangen. Ich verwende die Kichererbsen aus dem Glas von Alnatura. Ein Glas Kichererbsen ergibt etwa 120ml Aquafaba. Die Kichererbsen werden für dieses Rezept nicht gebraucht. Diese bis zur Weiterverwendung zurück ins Glas füllen und im Kühlschrank lagern. Das Aquafaba zusammen mit dem Johannisbrotkernmehl in der Küchenmaschine wie herkömmliches Eiweiss steif schlagen.

In der Zwischenzeit alle Zutaten bis und mit gemahlenen Haselnüssen in einer grossen Schüssel vermischen. Das steif-geschlagenen Kichererbsenwasser vorsichtig unter die Nuss-Zucker-Mischung heben bis die trockenen Zutaten feucht sind.

Die gehackte Schokolade in eine weitere Schüssel geben und mit siedendem Wasser übergiessen. Etwa 3 Minuten stehen lassen, dann das Wasser bis auf etwa 1 EL abgiessen und mit der Schokolade verrühren. Die geschmolzenen Schokolade mit den restlichen Zutaten verrühren und den Teig zu einer Kugel formen. Zugedeckt für 30 Minuten kalt stellen.

Nun den Teig zwischen einem aufgeschnittenem Plastiksack portionenweise 1 cm auswallen und die gewünschten Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Falls der Teig zu klebrig ist, hilft zusätzlicher Puderzucker.

Die Brunsli über Nacht bei Raumtemperatur trocknen lassen. Anschliessend den Ofen auf 250°C vorheizen und die Brunsli für 5 Minuten backen. Geniessen!

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Cashew Caramel Shortbread

Hier kommt das Rezept zu meinen liebsten (Weihnachts-) Keksen. Krümeliges, buttriges Shortbread, süss-schmelzendes Karamell, knusprige Cashewkerne, süss-herbe, dunkle Schokolade und eine Prise Salz. Wer kann da schon widerstehen. Ich mag diese Kekse so gerne, dass ich die nicht nur zu Weihnachten backe, sondern immer dann, wenn ich gerade mal Lust darauf habe. Leider beinhaltet dieses Rezept Karamell. Ich liebe es, aber Zucker karamellisieren ist bei mir immer mit Risiken verbunden. Ich habe schon schwarze, verbrannte Töpfe entsorgen müssen, meine Familie beinahe mit Rauch vergiftet und dabei auch noch den Feuermelder ausgelöst, den ih ewig nicht mehr ausschalten konnte. Naja, die Mühe ist es auf jeden Fall wert.

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Zutaten: (ergibt etwa 36 Stück)

Für den Shortbread-Boden:

  • 150 g (vegane) Butter
  • 55 g Zucker
  • 150 g Weissmehl oder Halbweissmehl
  • 1 Prise Salz

Für die Karamell-Cashew Schicht

  • 170 g Zucker
  • 100 ml Kokosmilch
  • 3 EL (vegane) Butter oder Kokosöl
  • 1 TL Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Cashewkerne

Für die Schokolade

  • 50 g dunkle Schokolade gehackt
  • 1 EL Kokosöl oder Kakaobutter

So geht’s:

Eine quadratische Backform (20 x 20 cm) mit Backpapier einfetten und mit Backpapier auskleiden. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Für das Shortbread die Butter würfeln. Dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig auf dem Boden der Springform gleichmässig ausstreichen und 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit in einem Topf den Zucker karamellisieren lassen. Sobald der Zucker flüssig und goldbraun ist, die Kokosmilch dazugeben. Die Karamellmischung bei geringer bis mittlerer Hitze unter Rühren wieder verflüssigen solange bis sich die Zuckerstückchen wieder aufgelöst haben. Butter, Salz und Vanille dazugeben und gut verrühren. Die Cashewkerne im Schuss dazugeben und in die Masse einrühren. Die Karamellmasse auf das vorgebackene Shortbread gießen und gleichmässig verteilen. Weitere 15 – 20 Minuten im Ofen backen.

In der Springform gut auskühlen lassen.
Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und das Öl einrühren. Die flüssige Schokolade in einen Tiefkühlbeutel füllen. Bei diesem eine kleine Ecke abschneiden. So kann die Schokolade in einem feinen Strahl über die fertigen gebackenen, noch nicht zugeschnittenen Kekse verteilt werden.

Wenn die Kekse und die Schokolade komplett ausgekühlt sind, in kleine Quadrate schneiden und in einer Keksdose luftdicht verschlossen lagern.

Geniessen!

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Herbstliche Apple Crumble Bars

Heute gibt’s Apple Crumble auf die Hand. Durch die Streusel obendrauf sind sie zwar etwas krümelig, aber durchaus auch unterwegs ohne Gabel und Löffel verzehrbar.
Die Apfelfüllung lässt sich je nach Saison anpassen. Im Sommer machen sich verschiedene Beeren sicher sehr gut. Auch Aprikosen oder Pfirsiche passen sicherlich. Oder wie wär’s jetzt im Herbst mit Birnen anstatt mit Äpfeln. Nehmt, was immer ihr gerade zur Hand habt.

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Zutaten:
für eine Form von 20 x 20 cm

Für den Boden und die Streusel:

  • 150 g feinblättrige Haferflocken
  • 100 g Halbweissmehl
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Margarine
  • 50 g Kokosnussöl

Für die Füllung:

  • 350 g geschälte Apfelwürfel/ Scheiben (etwa 4 Äpfel)
  • 2 EL Quittengelée
  • 4 EL Apfelmus
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Kokosblütenzucker (optional, je nach Süsse der Äpfel)

So geht’s:

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Eine quadratische Springform (20 x 20cm) mit Backpapier auslegen oder einfetten.

In einer grossen Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen. Die Margarine in Flocken sowie das Kokosöl in Raumtemperatur dazugeben. Mit den Händen alles zu einem Teig formen. Die Masse sollte nicht zu krümelig sein und zusammenhalten.
Etwa 2/3 des Teigs auf dem Boden der Springform ausstreichen und gut festdrücken. Den Boden etwa 10-15 Minuten im Ofen backen bis die Ecken eine braune Farbe angenommen haben.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und würfeln. Die übrigen Zutaten der Füllung mit den Apfelwürfeln verrühren.

Die Füllung auf den warmen Boden geben und gleichmässig verteilen. Darauf den restlichen Teig in Streusel gezupft verteilen. Ich habe zusätzlich für den extra Crunch noch eine Handvoll Granola mit Nüssen und Kernen darüber gegeben.

Für weitere 25-30 Minuten im Ofen backen, solange bis die Füllung blubbert und die Streusel goldbraun sind.
Komplett auskühlen lassen und erst dann in Stücke schneiden.
Die Apple Crumble Bars lassen sich gut für 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

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Quitten-Gelée

Ich mag den Herbst mit all seinen Farben und den tollen Früchten. Und als eine liebe Kollegin mir passend zur Saison fast zwei Kilogramm Quitten geschenkt hat, wusste ich sofort, was ich damit machen wollte.

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Meine Familie liebt Quitten-Gelée. Ein angebrochenes Glas im Kühlschrank ist schneller leer, als man „Quitten-Gelée“ sagen kann. Nun ist der Vorrat wieder aufgestockt.

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Zutaten:
ca. 2 Kilogramm reife Quitten
2:1 Gelierzucker
1 TL Bourbon Vanille gemahlen

So geht’s:

Quitten gut waschen und mit dem Daumen oder einem Lappen den Flaum abreiben.
Die Quitten je nach Grösse ungeschält mit Kerngehäuse vierteln oder achteln und in eine Pfanne geben.
Die Quitten knapp mit Wasser bedecken und etwa 45 Minuten garen. Die Frachtstücke sollten nun weich sein.
Die  Quitten in der Pfanne mit dem Wasser zugedeckt für mindestens 24 Stunden stehen lassen.
Die Quitten-Wasser-Masse durch ein Tuch filtern.
Nun hast du deinen Quittensaft. Messen, wie viel Saft du erhalten hast. Nun kann die Gelierzuckermenge berechnet werden. Ich arbeite immer mit 2:1 Gelierzucker. Dann brauchst du 2 Teile Saft oder Obst und nur einen Teil Zucker. Damit sparst du im Vergleich zum herkömmlichen Gelierzucker eine ganze Menge an Zucker ein.
Den Quittensaft mit dem Gelierzucker und der Vanille in einem Topf aufkochen. Auf der Packungsbeilage meines Gelierzuckers stand, dass man die Masse nur eine Minute kochen lassen müsse. Daran habe ich mich gehalten. Unbedingt aber an die Angaben des Herstellers halten.
Anschliessend den Gelée in heiss ausgespülte Gläser füllen und sofort verschliessen.

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